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Unser Vereinsausflug in die Modelleisenbahnhansestadt Hamburg

Am 12. April 2012 machten sich schon ganz früh 18 erwachsene und zwei jugendliche Vereinsmitglieder auf den Weg nach Hamburg – natürlich mit der Bahn. Hier unser Reisebericht:

Einige Unausgeschlafene trafen sich in Wesel, um im Dunkeln gegen 5.38 Uhr die Regionalbahn nach Duisburg zu besteigen. In Duisburg traf man dann die weiteren Mitfahrer. Die sahen auch nicht ausgeschlafener aus – aber es war ja noch dunkel.

In unserem IC mit den reservierten Plätzen von Duisburg nach Hamburg war das Reisen sehr bequem. Das Frühstück schmeckte gut und wir erreichten Hamburg Hauptbahnhof pünktlich und sonnig (gilt fürs Wetter und fürs Gemüt). Nachdem der Hauptbahnhof bestaunt wurde, machten wir uns auf den Weg Richtung Hotel. Nach einem Fußmarsch über die Hamburger Prachtmeile bzw. einer U-Bahn Fahrt zu Prachtpreisen traf man sich im Hotel IBIS, St. Pauli Messe. Hier bezogen wir kurz unsere Zimmer. Anschließend gab es nebenan einen kleinen Mittagssnack - nicht nur mit Mineralwasser.

Das nächste Highlight lag nicht weit entfernt: Die Spur 1 – Modellbahnanlage im Hamburgmuseum. Hier werden stündlich Züge, vom Fahrdienstleiter kommentiert, über die wunderschön gestaltete Anlage geleitet – fehlerlos. Viele Loks und Waggons sind Hand gebaute Einzelstücke, die teilweise seit Jahrzehnten ihre Runden drehen. Auch durften wir freundlicherweise einen Blick hinter die Kulissen werfen, Fragen wurden geduldig beantwortet. Ohne Menschenmassen konnten wir diese Anlage genießen. Aber auch der „Rest“ des Hamburgmuseums ist wirklich sehenswert. Im Atrium gab es dann Kaffee und Kuchen – oder ein Pils.

Anschließend ging es dann zur großen Hafenrundfahrt – also im Hafen – auf´m Schiff – mit ´nem Pils (vorher noch ein Matjesbrötchen). Neben so einem Hochseecontainerschiff kommt man sich doch relativ klein vor, obwohl einige sich schon als „König der Welt“ sahen. Das bezieht sich jetzt aber auf Titanic und nicht auf König der Löwen – siehe Foto.

Heiter weiter Richtung Michel. Im historischen Restaurant „Krameramtsstuben“ gab es leckeres Abendessen – z.B. fangfrische Kutterscholle in Speck mit Butterkartoffeln und ein Pils. Aber wir waren noch nicht müde. Neben unserem Hotel war gerade Kirmes – das „größte Volksfest des Nordens“ heißt hier Hamburger Dom. Im wirklich riesigen Riesenrad wurde Hamburg im Dunkeln von oben angesehen. Lukas hat Haue gekriegt und wir ´ne Tröte.

Einen Spaziergang über die Reeperbahn mussten wir auch noch machen – leider sind wir nirgends hineingekommen. Die Türsteher kannten keine BDEF - Mitgliedsausweise.

In der Kneipe neben unserem Hotel gab es aber noch ein Pils. Nach gefühlten 61 Kilometern Fußmarsch, 13 Mahlzeiten und einem Pils wurden die Augen aber schnell klein und das Verlangen nach einem Bett groß. So ging ein langer Tag glücklich und ohne Stress zu Ende.

Tag 2 des großen Hamburgabenteuers:

Heute war Ausschlafen angesagt. Nach einer ruhigen Nacht (da ich im Einzelzimmer das Oberbett nicht teilen musste) traf man sich zum ordentlichen IBIS-Frühstück. Einige brachten anschließend ihr Gepäck zum Bahnhof (Schließfach), andere schlenderten entlang der Landungsbrücken, um sich dann am Miniatur Wunderland zu treffen. Um 10.30 Uhr waren wir als Gruppe beim MWL angemeldet. Wir konnten somit ohne Wartezeiten (außer auf unsere Raucher) mit unserem einzigen „Tagesordnungspunkt“ beginnen.

Da es sehr voll war, war es richtig, dass wir den ganzen Tag eingeplant hatten. So konnten wir doch in Ruhe, Stück für Stück die Attraktionen der Anlage in uns aufsaugen.

Bei einer Führung hinter den Kulissen mussten wir feststellen, dass kein Platz verschwendet wurde. Daher ist es nicht so klug, den dicken Jungen (da ist er wieder – siehe H.D.) vorne weg gehen zu lassen. Erst nach der Führung gab es dann im Restaurantbereich eine Riesencurrywurst mit Pommes und Majo.

Mit dem Kopf voller Eindrücke, mit den Speicherkarten voller Abdrücke, verließen wir am späten Nachmittag glückselig und irgendwie betäubt mit unserer Droge Modelleisenbahn die Speicherstadt.

Im Hauptbahnhof konnten wir noch ein wenig die Eisenbahnatmosphäre genießen, bevor unser Zug kam. Wir hatten die gleichen reservierten Plätze wie bei der Hinfahrt. Sogar unser Müll vom Vortag war noch in einigen Behältern – wir fühlten uns gleich wieder heimelig. Für die „Letzten“ ging die Reise gegen 0.30 Uhr in Wesel zu Ende.

Zwei Tage der Superlativen, ohne Pannen, ohne Stress und alle haben sich gut verstanden - auch so macht Modellbahn im Verein Spaß.

 


















 


























 

Nach einem berühmten (?) Modelleisenbahner (?):
  Nach´m Ausflug, is´ vor nem Ausflug.

	
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